Über Ersteinschätzung

Was ist Ersteinschätzung?

Der zentrale Gedanke der Ersteinschätzung ist die Einschätzung des Gefährdungspotentials der Symptome der Betroffenen - und die sich daraus ergebende Eilbedürftigkeit eines Kontaktes mit einem Arzt oder einer Ärztin. Die Ersteinschätzung geht davon aus, dass es genügend Behandlungsmöglichkeiten für alle Betroffenen gibt, will dabei sicherstellen, dass die Behandlung wirklich dem/der Gefährdetsten zuerst zukommt. 

Durch die gemeinsame standardisierte Sprache in allen Sektoren der Gesundheitsversorgung lassen sich Vorhersagen und Entscheidungen treffen, wie und wo ein:e Patient:in versorgt werden kann. Dabei ist es wichtig, dass dies mit größtmöglicher Sicherheit geschieht und dass es immer eine Rückfallebene gibt, die den Betroffenen als Backup zur Verfügung steht.

Wer darf Ersteinschätzung?

Die Durchführung der Ersteinschätzung erfordert eine examinierte Pflegekraft oder einen mindestens 2jährig ausgebildeten Mitarbeitenden aus dem Rettungsdienst sowie eine Schulung durch ein geeignetes Schulungszentrum. 

Grundsätzlich sollte die Ersteinschätzung durch einen möglichst erfahrenen Mitarbeitenden ausgeführt werden, mithilfe des Manchester-Triage-System lässt sich die Ersteinschätzung auch mit weniger Erfahrung durchführen. Achtung: dies gilt für andere Systeme nicht, so fordern die Entwickler des Emergency-Severity-Index explizit den Einsatz langjährig erfahrener fachweitergebildeter Notfallpflegender im Rahmen der Ersteinschätzung!

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Dipl.-Kfm. Jörg Krey

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Ina von Trzebiatowski

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Koordination

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