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Hintergründe und Historie

Wo kommt Triage her

Der Ursprung des Triageprozesses wird in der Kaffeeverarbeitung, nach anderer Meinung in der Holzverarbeitung gesehen. Grundsätzlich erscheinen beide Begründungen plausibel, wenn auch die Tätigkeit des Triagierens heute nicht explizit benannt wird, so findet sich doch z.B. in der Kaffeeverarbeitung der Begriff "Triage" als Bezeichnung für die minderwertigste Kaffeesorte, die Triage, das Aussortierte. In der Wortabstammung lässt sich Triage aus dem Altfranzösischen "triagé" für "sortieren" herleiten. Das Verb entstammt vermutlich dem lateinischen "trevere" – "zerreiben, zermahlen" und hat seine neue Begriffsbestimmung über die Getreideverarbeitung bekommen – das zermahlene Korn wird gleichzeitig sortiert (in Mehl und Spelzen). Diese Herleitung ist allerdings nicht belegt.

Ebenfalls bekannt ist Triage auch in der Betriebswirtschaft, auch hier wird damit ein Auswahlprozess beschrieben. So bezeichnet Triage im Prozessmanagement die Bestimmung der Prozessvariante, die in einer bestimmten Situation am besten zur Problemlösung geeignet ist.
Im Organisationsmanagement ist eine Triage-Organisation so aufgebaut, dass Ausfälle von Spezialisten vermieden werden. Hierzu werden Prozesse und Strukturen standardisiert und so in allen Bereichen Förderungsbedarfe ermittelt, die eine Gleichartigkeit der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Mitarbeiter und Ressourcen ermöglicht.
Ein anderer Ansatz sieht die Triage-Idee in der Kategorisierung der Prozesse einer Organisation nach Prozessen leichten, mittleren und höheren Schwierigkeits- und Komplexitätsgrades.



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